Ausbildungswochenende 2021

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Auch dieses Jahr fand das Ausbildungswochenende unter den Einschränkungen der Coronapandemie statt. Genauso, wie auch im letzten Jahr, haben wir die sechsten Klassen der Herderschule eingeladen, um bei uns das Rudern zulernen. Das Ausbildungswochenende fand am Wochenende vom 3.9. bis zum 5.9. statt.

Trotz der allgemeinen Situation hatten wir 30 Teilnehmer und viele freiwillige Helfer, die das ganze Wochenende kräftig mitgeholfen haben. Die Schülerinnen und Schüler kamen am Freitagnachmittag zu unserem Bootshaus und wurden nach einer Begrüßungsrunde mit den Helfern in zwei große Kohorten á 25 Personen eingeteilt, zusätzlich gab es noch eine weitere Helferkohorte. Die großen Kohorten wurden dann nochmal in einzelne Untergruppen für das ganze Wochenende eingeteilt. In den Kohorten konnte man die Maske absetzen, aber in dem Gebäude oder wo die Sicherheitsabstände nicht eingehalten wurden, war das Tragen von Masken Pflicht.

Am Freitag ging es mit der Einerausbildung der Schülerinnen und Schüler los. Das Wetter und Wasser waren nicht ganz optimal für die Ruderausbildung, dennoch haben sich die Ruderer sehr gut geschlagen. Während die einen im Skiff-Einer ausgebildet wurden, haben die anderen Teilnehmer entweder die Zelte aufgebaut oder die RPRC-Rallye durchgeführt. Dieses Jahr haben wir besonderen Wert auf die Einerausbildung gelegt und uns deswegen sehr viel Zeit genommen. Am Abend war fast jeder im Einer gewesen und zum Abschluss des Tages wurde gegrillt. Danach ging es auch schon bald ins Bett.

Am Samstag ging es dann auch schon wieder früh aus dem Zelt. Nach dem Frühstück wurden die restlichen Teilnehmer im Einer ausgebildet und die ersten Kinder haben ihre Erfahrungen im Gig-Vierer gesammelt. Mit besserem Wetter, als am Freitag, wurde wieder kräftig gerudert. Jeder Gig-Vierer wurde von einem Experten begleitet, um so die im Einer gelernte Technik zu verinnerlichen. Zwischendurch war dann auch unsere Skiff- bzw. unser Gig-Zweier mit auf dem Wasser. Als wir uns am Mittag mit Hot Dogs gestärkt hatten, wurde anschließend wieder weitergerudert. Nun konnte man auch schon deutliche Verbesserungen bei den Ruderern feststellen. Auch konnten noch vereinzelt Teilnehmer im Einer rudern, die dann vom Motorboot begleitet wurden. Nachdem ordentlich gerudert wurde, konnte man sich entscheiden, ob man mit zum Sportplatz geht, um u.a. Fußball zuspielen oder man konnte sich in der Obereider abkühlen und mit dem Surfbrett schwimmen gehen. Nach diesem anstrengenden Tag gab es für jede Person eine große Portion Nudeln mit Tomatensoße. Um den Tag langsam ausklingen zulassen, wurde noch ein Lagerfeuer entzündet und es konnten Marshmallows oder Stockbrot über das Feuer gehalten werden, danach konnten alle erschöpft ins Bett gehen.

Der Sonntagmorgen begann für viele Personen schon sehr früh. Es gab einen großen Andrang beim Frührudern und so konnten wir drei Gig-Vierer, unseren Gig-Zweier und viele Einer auf das Wasser schicken. Nach der morgendlichen Rudereinheit wurde nochmal ordentlich gefrühstückt. Während des Frühstücks wurde die Besatzungen der Boote für den J.G. Herder Cup bekanntgegeben, die am Vorabend eingeteilt worden waren. Nach dem Frühstück ging es dann endlich los: Der wichtigste Teil des Ausbildungswochenendes stand an. Die Besatzungen begaben sich zu den Booten, wo die Steuerleute schon gewartet haben. Jetzt konnte die Mannschaften der verschiedenen Boote zusammenfinden, während sie von einem Experten des Vereins begleitet wurden. Es gab sogar schon die ersten Testrennen, klare Entscheidungen gab es aber noch nicht.

Es bleibt also spannend, wer den J.G. Herder Cup am Montag gewinnt. Nachdem für den Cup trainiert wurde, wurden schon die ersten Zelte abgebaut, während das Essen vorbereitet wurde. Es gab Pizza und es wurde nochmals gegrillt. Nachdem die meisten Zelte abgebaut wurden, wurden auch die vielen Boote aus dem Wasser geholt. Als alle gegessen hatten, die Boote aus dem Wasser geholt wurden und alles verstaut war, gab es die große Abschlussrunde. Während der Abschlussrunde wurden die Gewinner der RPRC-Rallye bekanntgegeben, es war die Gruppe fünf. Nochmals herzlichen Glückwunsch an diese Gruppe. Dann wurde noch etwas zum Verein und zum Training erzählt und jeder der Teilnehmer hat ein kleines Feedback gegeben. Dann war auch schon leider wieder die Zeit vorbei und die Teilnehmer wurden von ihren Eltern abgeholt. Als dann auch die letzten Kinder abgeholt wurden, gab es noch eine kleine Besprechungsrunde, wo die Helfer ein Feedback hinterlassen haben.

Zum Schluss kann man sagen, dass das Ausbildungswochenende erfolgreich verlaufen ist und wir uns über viele neue Gesichter beim Training freuen. Nochmals ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer und Helfer, denn ohne die Helfer würde das ganze Wochenende nicht stattfinden können. Wir sehen uns dann entweder beim J.G. Herder Cup oder im nächsten Jahr beim nächsten Ausbildungswochenende.